CBD in der AnwendungLesezeit 7 min

Dieser Blogbeitrag widmet sich den verschiedenen Anwendungsgebieten von CBD. Zunächst wird die Wirkung von CBD auf unseren Körper allgemein erklärt und danach geht der Beitrag auf die Anwendung in den Bereichen Schlafen, Entspannung, Regeneration, Schmerzen und Immunsystem genauer ein. 

Um den Sinn einer Anwendung von CBD zu verstehen, muss man sich zunächst mit der Wirkweise von CBD vertraut machen. Cannabidiol (CBD) ist eines von ca. 70 verschiedenen Cannabinoiden, welche aus der Hanfpflanze gewonnen werden. Zu Cannabinoiden zählt beispielsweise auch das bekanntlich berauschende THC (Tetrahydrocannabinol). Während THC eine stark psychoaktive Wirkung durch Euphorie und Glücksgefühle erzeugt, hat CBD eine beruhigende entzündungshemmende Wirkung auf den Körper, ohne einen Rausch hervorzurufen. Zusätzlich kann CBD auch schmerzstillend und entkrampfend wirken.

Im Allgemeinen sind Cannabinoide chemische Verbindungen, die sich immer wieder in Organismen nachweisen lassen, also sowohl in Pflanzen als auch im Körper. Für den Körper sind die Cannabinoide der Hanfpflanze sogenannte exogene Cannabinoide und können daher körpereigene Funktion ergänzen oder verstärken.

Dies erfolgt über die Stimulierung des körpereigenen Endocannabinoid-Systems. Die körpereigenen Cannabinoide und auch jene, die dem Körper zugeführt wurden, interagieren mit denselben Rezeptoren, die als CB1 und CB2 bekannt sind und überall im Körper zu finden sind. Zusammen wird dieses Netzwerk aus Rezeptoren und Cannabinoiden als Endocannabinoid-System (ECS) bezeichnet.

Bereits seit einiger Zeit ist der Wissenschaft die Wichtigkeit dieses Systems bewusst geworden und wird zunehmend untersucht. Vielen Menschen ist es durch eine CBD gestützte Therapie gelungen ihre Beschwerden zu lindern bzw. zu beseitigen – und das ganz ohne Rausch.

Im Folgenden werden wir ihnen einige weit verbreitete Anwendungsgebiete von CBD aufzeigen und erklären, wie CBD bei der Bekämpfung dieser Beschwerden hilfreich sein kann.

Bekannte Cannabinoide der Hanfpflanze.
Bekannte Cannabinoide der Hanfpflanze.

Laut einem Report der DAK aus dem Jahr 2017 leidet jeder 10. Erwerbstätige in Deutschland bereits unter massiven Schlafstörungen. Hervorgerufen durch unterschiedliche Faktoren und teils hinweg über mehrere Jahre. Erschreckend ist dabei, dass 70 Prozent der von Insomnie Betroffenen nicht zum Arzt gehen und sich jahrelang mit den gesundheitsschädlichen Folgen abfinden.

Es gibt viele Dinge, die den Schlaf auf negative Weise beeinflussen. Die häufigsten sind elektronische Geräte in Schlafnähe, ein zu heller Schlafraum, die falsche Matratze oder auch eine unausgewogene Ernährung. Alkohol, Koffein und Zucker beeinträchtigen besonders das Einschlafen.

In den letzten Jahren hat sich CBD als Geheimtipp in der Schlaftherapie erwiesen. CBD bringt durch die Stimulierung des ECS den Hormonhaushalt ins Gleichgewicht, und hält dabei vor allem Stresshormone wie Cortisol in Schach. Somit wirkt CBD auf natürliche Weise den Ursachen ihrer Schlafstörungen entgegen. Angenehmerweise tragen CBD Produkte dazu bei, dass bei rechtzeitiger Einnahme vor dem Schlafengehen der Körper von selbst herunterfährt und es wird oft auch ein Schlaf ohne Unterbrechungen hervorgerufen.

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Stress ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. In einer immer schneller und stärker vernetzten Gesellschaft ist Stress kein Fremdwort mehr. Mittlerweile unterscheiden wir sogar verschiedene Stressarten. Alltagsstress, Freizeitstress und Arbeitsstress sind dabei die am weitesten verbreiteten.

Zeit für eine Entschleunigung haben nicht alle Menschen und oft ist die Zeit sehr rar am Feierabend. Wie zuvor ausgeführt kann CBD mithilfe eines festen Schlafes das Gemüt verbessern und für eine aktive Erholung während der Nacht sorgen. Zusätzlich können CBD Produkte auch das Wohlbefinden während des Tages merkbar steigern.

Mit der Reduzierung von Stresshormonen kann die Einnahme von CBD Produkten mehreren Studien zufolge das Stressempfinden positiv beeinflussen. Da es sich um ein natürliches Extrakt der Hanfpflanze handelt, werden durch den Gebrauch keine Nebenwirkungen hervorgerufen. Oft wird CBD bei innerer Unruhe und Nervosität verwendet, aber auch viele Produkte aus dem Bereich CBD-Wellness gewinnen an Popularität.

Gerade durch die natürliche entzündungshemmende Wirkung verwenden immer mehr Sportler CBD. Zum einen natürlich, um starke Belastungen auszugleichen und zum anderen um den Körper physisch und auch mental zu regenerieren. Nur wer als Sportler ausreichend qualitative Erholungsphasen zwischen den Einheiten einhält, kann optimale Leistung abrufen.

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Mithilfe von CBD lassen sich regenerative Phasen aktiver gestalten und eine bessere Leistung abrufen. Außerdem kann es bei einer regelmäßigen Einnahme und längerem Wirkzeitraum Verletzungen vorbeugen. Egal ob Kontaktsport, Ausdauer- oder Krafttraining – jeder Sportler hat früher oder später Beschwerden, die einem zu schaffen machen. CBD Produkte bieten hier eine natürliche Lösung an, um den Körper auf gesunde Weise zu regenerieren.

Übrigens hat die Anti-Doping-Behörde WADA im letzten Jahr CBD von der Liste verbotener Substanzen gestrichen. Dadurch können sowohl Profi- als auch Amateursportler CBD ohne Bedenken einnehmen. Weiterhin verboten bleibt jedoch das berauschende Cannabinoid THC.

Ursprünglich erlangte CBD vor einiger Zeit Popularität, als bekannt wurde, dass das Cannabinoid in der Schmerztherapie und bei schwerwiegenden Krankheiten helfen mag. Wo die Schulmedizin an ihre Grenzen stößt, vermag CBD einigen Patienten weiterzuhelfen und den Alltag zu erleichtern. Bis heute wird CBD bei ALS, Krebs, Parkinson und vielen weiteren schweren Erkrankungen eingesetzt.

Da CBD wie anfangs beschrieben an verschiedenen Rezeptoren im Körper wirkt, beeinflusst es die Wahrnehmung von Schmerzen und chronische Schmerzen im Speziellen. Oft wird auch die Schmerzreizweiterleitung verringert und das Wohlbefinden dadurch gesteigert. Betroffene berichten oft von einer erhöhten Schmerzresistenz, die sowohl psychisch als auch physisch hilft.

Bei vielen klinische Studien wurde der positive Effekt des Hanf-Extrakts bereits nachgewiesen. Die deutsche Ärztekammer empfiehlt in einer Veröffentlichung von 2015, dass gerade bei chronischen und neuropathischen Schmerzen CBD ausprobiert werden sollte. Vor allem wenn herkömmliche Therapiestrategien ohne Erfolg verblieben sind.

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Die meiste Zeit denken wir gar nicht daran und doch haben wir tagtäglich rund um die Uhr einen stillen Beschützer, der uns vor unzähligen Viren und Krankheiten bewahrt: unser Immunsystem. Leider bemerken wir oft zu spät, dass unser Immunsystem eine kleine Stärkung oder eine Pause benötigt. Nämlich genau dann, wenn wir das Anbahnen einer Erkältung wahrnehmen.

CBD-Extrakt hat sich auch in dieser Funktion bereits einen Namen gemacht. Für viele Menschen hat es sich als natürlicher Unterstützer des Immunsystems gemausert. Die bereits erwähnten Benefits von CBD (also besserer Schlaf, mehr Entspannung, schnellere Regeneration) fördern eine gesunde Lebensweise und entlasten maßgeblich unser Immunsystem, welches non-stop für unseren Körper arbeitet.

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Der Trend um CBD vor allen Dingen im letzten Jahrzehnt scheint also gerechtfertigt. Seit der Legalisierung des Cannabinoids haben viele Menschen einen offenen Umgang mit den Extrakten der Hanfpflanze erlernt und dabei auch die persönlichen Vorteile entdeckt.

Zunächst als natürliches Schmerzmittel verwendet, unterstützt CBD mittlerweile in vielen Bereichen unterschiedlichste Menschen. Selbstverständlich reagieren nicht alle Menschen gleichermaßen auf die Einnahme von CBD. Einige trauen dem Extrakt weniger zu als andere.

Dennoch ist CBD im Allgemeinen positiv zu bewerten. Die Zahlen der zufriedenen Konsumenten steigt stetig und man kann somit sagen, dass CBD die Lebensqualität vieler Menschen bereits positiv beeinflusst hat und zukünftig positiv beeinflussen wird. Jeder sollte individuell für sich ausprobieren in welchem Anwendungsgebiet CBD sich für ihn am besten eignet. Denn es wird sich bestimmt eines finden!