CBD und MSLesezeit 6 min

Dieser Artikel informiert über das Thema CBD und Multipler Sklerose (MS). Zunächst wird allgemein erklärt, wie sich die Krankheit entwickelt und auswirkt. Danach analysieren wir anhand von ausgewerteten Studien wobei CBD Erkrankten konkret helfen kann. Zuletzt wirft der Beitrag einen Blick auf Erfahrungsberichte sowie die Verbesserungen, die eine Therapie mit CBD Produkten verspricht. 

Multiple Sklerose, auch MS genannt, ist eine autoimmunbedingte entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, welche das Gehirn und das Rückenmark betreffen.

Die Krankheit verursacht einen Verlust von Myelin, eine Hülle um die Nervenfasern im Gehirn, und Nervenimpulse können vom Gehirn nicht korrekt in andere Teile des Körpers weitergeleitet werden.  Der Abbau des Myelins führt zu einer Unterbrechung des natürlichen Informationsflusses im Körper und schädigt dadurch verschiedene Funktionen des Körpers. Die Ursache von MS ist weitgehend ungeklärt und kann in verschiedenen Altersgruppen auftreten. Durchschnittlich ist 1 von 7000 Menschen betroffen.

Zu den meistverbreiteten Symptomen gehören Schwierigkeiten beim Sprechen, Atmen und Schlucken sowie Kopfschmerzen und kognitive Beeinträchtigungen. Oft sind auch vom Körper passiv regulierte Funktionen eingeschränkt, was wiederum zu Harnwegsstörungen, Spastiken und sexuellen Funktionsstörungen führen kann.

MS verschlimmert sich mit der Zeit und führt häufig auf mittlere und lange Sicht zu irreversiblen Behinderungen. Man unterscheidet generell vier Arten von MS mit unterschiedlichen Symptomen und Schweregraden.

  1. Klinisch isoliertes Syndrom (Erstsymptome)
  2. Schubförmig remittierende MS
  3. Primär progrediente MS
  4. Sekundär progrediente MS

Genaueres zu den vier verschiedenen Arten von MS könnt ihr hier nachlesen.

Da die schwerwiegendsten Symptome einer MS-Erkrankung Müdigkeit, Schwächeanfälle und Muskelkrämpfe sind, ist das Hauptziel einer klassischen Behandlung diese Symptome zu bekämpfen.

Zur Behandlung der teils stark auftretenden Schmerzen werden häufig Opioide und herkömmliche Schmerzmittel wie Paracetamol verabreicht. Zusätzlich werden Gelenk- und Muskelschmerzen häufig mit Kortison behandelt. Neben einer Vielzahl von entzündungshemmenden Medikamenten verschreiben Ärzte zusätzlich Antidepressiva. Depressionen treten nämlich häufig als Begleiterscheinung der langwierigen und frustrierenden Behandlung auf.

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Wie sich aus den Behandlungsmethoden erkennen lässt, gibt es keine allgemein anwendbare Heilung für MS. Mithilfe der entzündungshemmenden Medikamente können die Angriffe auf das Myelin verlangsamt werden. Die herkömmlichen Behandlungen weisen jedoch starke Nebenwirkungen auf. Dies schreckt viele Patienten darüber hinaus ab, obwohl die Krankheit oft einen rasanten Verlauf nimmt.

Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen eine Verbesserung des Zustands von MS-Patienten nach Einnahme von Cannabinoiden (CBD) und THC. In den beiden Studien aus dem Jahr 2003 und 2008 wurde das körpereigene Endocannabinoid-System und Erkrankungen, die das zentrale Nervensystem (v.a. MS) betreffen, untersucht.  Die Ergebnisse der Studien deuten darauf hin, dass CBD ein Potenzial zur Linderung der Beschwerden mit sich bringt.

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Die Stimulation der Cannabinoidrezeptoren CB1 und CB2 kann tatsächlich entzündungshemmend und immunsuppressiv wirken, da das interne Endocannabinoidsystem den Grad der Neurodegeneration reguliert, der aufgrund von Entzündungen auftritt. Aus medizin-theoretischer Sicht wirkt CBD also an der richtigen Stelle.

Aktuellere Studien zeigen zudem, dass CBD über die Linderung der Symptome hinaus auch das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen kann. Die neueren Studien haben somit das Potenzial in den 10 Jahre zuvor durchgeführten Studien bestätigt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass CBD nicht nur Symptome abschwächt und kontrolliert, sondern auch eine Verlangsamung des Fortschreitens der neurodegenerativen Einschränkungen erzeugt, welche zu Behinderungen führen.

5. Erfahrungsberichte von Betroffenen

Die meisten Betroffenen berichten von Verbesserungen der Lebensqualität und des Wohlbefindens. Dies zeigt sich durch eine von CBD erzeugte körperliche und geistige Entspannung. Diese kann nämlich häufig von herkömmlichen Medikamenten nicht auf gleiche Weise erzeugt werden.

Konkret kann CBD vor allem die Muskulatur lockern und so dem ohnehin durch die Erkrankung angespannten Körper helfen „herunterzufahren“. Im Allgemeinen wird CBD auch von Menschen ohne MS gerne abends vor dem Schlafen konsumiert. Es hilft zudem Verkrampfungen im Körper zu lösen und Kopfschmerzen zu lindern oder zu beseitigen.

Dass CBD auf jeden Menschen unterschiedlich und je nach Dosierung anders wirkt, ist kein Geheimnis. Es wird generell empfohlen unterschiedliche Dosierungen zu testen und selbst festzulegen, welche die beste Wirkung erzielt. Selbstverständlich sollte auch in kleinen Mengen angefangen werden.

CBD kann aber auch ungeahnte positive Effekte haben…

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Der Konsum von CBD kann aber auch völlig andere positive Effekte hervorrufen, wie der folgende Erfahrungsbericht zeigt:

In einem Blogeintrag auf der Website www.ms-begleiter.de gibt die seit 26 Jahren von MS betroffene Heike Einblicke wie CBD ihre Therapie unterstützt hat. Heike litt nach einem starken Schub besonders unter Fatigue (extreme Erschöpfung und Müdigkeit). Neben einem Zustand von andauernder Müdigkeit erfuhr sie zudem noch bis zu 5 tägliche Fatigue-Attacken, die sie zum sofortigen Ablegen zwangen.

Im Internet wurde ihr durch einen ebenfalls erkrankten Blogger Hanföl empfohlen. Nach anfänglicher Skepsis und nächtelanger Recherche kam sie zu dem Schluss, das legale Produkt ausprobieren zu wollen und bestellte sich zunächst ein Fläschchen CBD-Öl.

Das 5%-ige Öl sollte ihr zunächst mit einem Tropfen am Abend beim Schlafen helfen. Jedoch zeigte sich ein umgekehrter Effekt. Heike konnte die Nacht problemlos wach bleiben und in aller Seelenruhe ein Buch lesen. Daraufhin integrierte sie das Öl in ihren Alltag, um so der anhaltenden Fatigue entgegenzuwirken. Mit Erfolg.

Durch schrittweise Steigerungen der Dosis zeichneten sich im Laufe der Zeit weitere Verbesserungen ab. Heike berichtet von den positiven Effekten des CBD-Öls:

„Ich kann meine Fatigue damit an manchen Tag besiegen, an anderen zumindest in Schach halten. Deshalb bezeichne ich das CBD-Öl als mein ganz persönliches Wundermittel! Ich habe meine verlorengegangene Lebensqualität größtenteils wieder erhalten, kann nun auch mal mehrere Sachen an einem Tag planen und habe Tage oder Wochen fast ganz ohne Fatigue. Mein Schlaf hat sich interessanterweise trotzdem verbessert, indem die Schlafqualität deutlich intensiver wurde.“

Zusammenfassend sind die am häufigsten beobachteten Verbesserungen durch CBD für MS-Betroffene:

  1. Verbesserung der motorischen Beeinträchtigungen
  2. Reduktion von neuropathischen Schmerzen
  3. Reduktion von Angstzuständen und Entzündungen
  4. Verbesserter Schlaf und glücklicheres Wohlbefinden
  5. Reduktion von Spasmen und spastischen Anfällen

Natürlich ist zu betonen, dass CBD ein Nahrungsergänzungsmittel ist, das sich bei der Linderung von Symptomen entzündlicher Erkrankungen als förderlich erwiesen hat. Dennoch empfehlen wir dringend, dass Patienten zunächst ihren Arzt konsultieren und einen konsequenten Behandlungsplan erstellen.

Wir hoffen der Beitrag konnte Ihnen weiterhelfen und laden Sie herzlich in unseren Shop ein!

Euer NaturalCBD-Team