Fimming / FIM-Schnitt

Fimming ist neben dem Topping eine Beschneide-Technik.
Das Ziel beim Fimming besteht darin, die Anzahl der Haupttriebe (Hauptcolas) der Hanfpflanze zu erhöhen. Beim Fimming können sogar mehr als 4 neue Triebe erzeugt werden, weswegen es ein beliebtes Verfahren bei Mikroherstellern ist. Darüber hinaus gewinnen die Sekundärtriebe gleichzeitig an Boden.
Die meisten Züchter sind der Meinung, dass der FIM-Schnitt etwas weniger effektiv ist als das Topping.

Die FIM-Technik wird in der vegetativen Entwicklungsphase durchgeführt, damit die Pflanzen während der Blütephase ihre gesamte Energie auf die Knospenproduktion konzentrieren können. Wird das Verfahren zu früh angewandt, so kann es die Pflanze schocken und das Wachstum verlangsamen. Beim Fimming werden etwa 75 % der Spitze einer Hanfpflanze  abgeschnitten. Somit sieht die Pflanze nach der Anwendung der FIM-Technik erstmal ein bisschen zerrupft aus. Für ungeübte Augen scheint es, als sei der Topping-Versuch fehlgeschlagen, weswegen FIM auch umgangssprachlich für "f*ck I missed" steht.
Eine gefimmte Cannabispflanze kann immer noch ziemlich hoch wachsen, wenn auch mit viel mehr Hauptcolas. Bis die Pflanze sich nach dem FIM-Schnitt erholt hat, vergehen 1-2 Wochen.

 

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